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Unter diesem Zitat aus dem Gedicht „Poem“ von Selma Merbaum steht der Holocaust-Gedenktag 2019 in Kitzingen. Die Strophe aus dem das Zitat stammt:

Ich möchte leben.
Ich möchte lachen und Lasten heben
und möchte kämpfen und lieben und hassen
und möchte den Himmel mit Händen fassen
und möchte frei sein und atmen und schrein.
Ich will nicht sterben. Nein!

Die junge Jüdin starb mi18 Jahren im deutschen Zwangsarbeitslager Michailowska. 57 Gedichte von ihr sind auf abenteuerliche Weise gerettet worden.

Zu dieser Lesung mit Musik laden ein: Trägerverein ehemalige Synagoge Kitzingen, Arbeitskreis Ge(h)wissen Iphofen und Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit.

Das P-Seminar des Armin-Knab- Gymnasiums Kitzingen präsentiert sein Hörspiel „Deportation“.

Die Mitglieder unseres Vereins, Dr. Jutta Schwegler und Diethart Bischof lesen Gedichte von Selma Merbaum und Hilde Domin. Frau Luisa Bollow spielt am Klavier Stücke u.a.von J.S.Bach und Mendelssohn-Bartholdi.

Es wäre schön, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger aus Obernbreit und Mitglieder des Träger- und Fördervereins ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. an dieser Gedenkveranstaltung teilnehmen könnten.

Termin: Sonntag, 27. Januar 2019

Ort: Alte Synagoge Kitzingen

Zeit: 17.00 Uhr

Eintritt frei

Plakat zur Lesung
Plakat. Gestaltung F. Schwegler

Dass man sich vor Regen im Orient in einen Basar flüchten muss, kommt selten vor. Am Nikolausmarkt in Obernbreit flohen zahlreiche Besucher in das Erdgeschoss des Obernbreiter Rathauses zum Basar des Träger- und Fördervereins ehemalige Synagoge Obernbreit. Und es lohnte sich. Man konnte sich vorkommen wie Ali Baba, als er die Höhle der Räuber betrat. Überall glitzerte, funkelte und leuchtete es.

Dafür, dass ein so reichhaltiges, abwechslungsreiches Sortiment angeboten werden konnte, danken wir den Mitgliedern und Freunden des Vereins für ihre Spenden: Plätzchen, Dörrobst weihnachtliches Dekomaterial, Spielzeug und Nützliches.

Wir danken den Damen, die einen großen Beitrag zum Gelingen leisteten, indem sie das Angebot im Raum so ansprechend dekoriert und platziert hatten.

Wir danken dem Verkaufsteam, das freundlich aber mit angebrachter Hartnäckigkeit beim Aushandeln der Preise dafür sorgte, dass die Veranstaltung auch ein finanzieller Erfolg für den Verein wurde.

Unseren Kundinnen und Kunden danken wir dafür, dass sie durch ihren Einkauf unsere Arbeit unterstützt haben.

Wir werden den Erlös dafür verwenden, weiterhin attraktive Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger zu organisieren.

Wir wünschen unseren Mitgliedern, Helfern, Unterstützern und allen Bürgerinnen und Bürgern ein GUTES NEUES JAHR

 

Nikolausbasar. Foto: M. Walz
Nikolausbasar. Foto: M. Walz

30 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe haben recherchiert, wie die turbulente Epoche des Kriegsendes von 1918 von den Zeitgenossen in der Region erlebt wurde. Sie taten das nicht mit Hilfe von Wikipedia, sondern gingen ad fontes in den Archiven von Kitzingen, Ochsenfurt, Obernbreit und Marktbreit. Dort entzifferten und sichteten sie  Materialien aus der Zeit, um daraus eine Ausstellung zu erarbeiten.
Die Ergebnisse ihrer Arbeit stellen sie  in der ehemaligen Synagoge Obernbreit vor. Die Ausstellung zeigt in einzelnen Stationen wie Familien und Gemeinden mit Trauer umgegangen sind (Urkunden mit  der Todesnachricht von Angehörigen,  Kiegerdenkmale), wie die politischen Umwälzungen im Maindreieck wahrgenommen wurden (Zeitungsberichte über Bürgerwehr und Arbeiterräte) bis hin zu ökonomischen Langzeitfolgen (Ochsenfurter Notgeld).
Die Schülerinnen und Schüler sind stolz auf den Erfolg ihrer Mühen und freuen sich darauf, ihre Arbeit vielen Besuchern aus dem Maindreieck und Umgebung zeigen zu können.
Der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. dankt der  Fachschaft Geschichte des Gymnasiums für diese Zusammenarbeit und wünscht, dass viele Besucher die Arbeit der Schüler durch ihre Anwesenheit würdigen und erinnert gleichzeitig an Kurt Eisner, den ersten republikanischen bayrischen Ministerpräsidenten, der im Februar 1919 Opfer eines antisemitisch motivierten Attentats durch einen rechtsradikalen Adeligen wurde.

Plakat zur Ausstellung des Gymnasiums
Ausschnitt des Plakat zur Ausstellung des Gymnasiums

 

Ort der Ausstellung:       Ehemalige Synagoge Obernbreit (An der Synagoge 1, Obernbreit)

Ausstellungseröffnung:  Kirchweihsonntag, 11. November 2018 um 13.00 Uhr

Ausstellung geöffnet:      11. November 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
                                              18. November 14.00 bis 17.00 Uhr
                                              25. November 14.00 bis 17.00 Uhr

Der Eintritt ist frei

Schauen Sie doch herein in den Nikolausbasar am 2. Dezember von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Untergeschoss des Rathauses Obernbreit.

Schon die Dekoration im Eingangsbereich durch Mitglieder des Träger- und Fördervereins ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. ist sehenswert. Zum Kauf wird Kulinarisches und Dekoratives angeboten: Plätzchen, Baumschmuck, Spielsachen und vieles mehr.

Alle Waren wurden gespendet. Der Erlös ist bestimmt für den Unterhalt der umgestalteten ehemaligen Synagoge und die Arbeit des Vereins, der damit wieder attraktive Veranstaltungen anbieten will.

Nikolausbasar-Plakat
Nikolausbasar-Plakat

Turbulente Tage waren das Anfang November 1918 in Deutschland: die städtische Bevölkerung litt an Nahrungsmangel, das Militär war erschöpft durch die verlustreichen Materialschlachten und die politische Führung hatte keine Lösungen zu bieten. In den Schulbüchern lesen wir, dass am 9. November in Berlin „die Revolution ausbrach“.

In Bayern war man da schon weiter: Nach einer Großdemonstration am 7. November proklamierte der USPD-Politiker Kurt Eisner den „Freien Volksstaat Bayern“. Der König, Ludwig III, floh. Ein Arbeiter-und-Soldatenrat übernahm die Regierungsgeschäfte.

Der Krieg war beendet, die Monarchien gestürzt, die Turbulenzen dauerten.

 

Foto Kurt Eisners aus einem Schulbuch.
Foto Kurt Eisners aus einem Schulbuch.

Foto Kurt Eisners aus einem Schulbuch.

Die Fachschaft Geschichte am Gymnasium Marktbreit bereitet in der ehemaligen Synagoge Obernbreit eine Ausstellung vor unter dem Motto:"So geht's nicht weiter! Krise und Umbruch im Maindreieck 1918“. Mit historischen Zeitungsartikeln und Dokumenten wird versucht darzustellen, wie diese turbulenten Tage in Marktbreit und Umgebung erlebt wurden.

Ort der Ausstellung: Ehemalige Synagoge Obernbreit

An der Synagoge 1

97342 Obernbreit

Eröffnung: Sonntag, 11. November

Zeit: 13.00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten sind vorgesehen

Der Eintritt ist frei