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Karen Franklin, eine anerkannte Historikerin, kommt nach Obernbreit und hält einen Vortrag im Gymnasium Marktbreit. Thema: Die Bemühungen der Familie Lehmann, Verwandte aus Rimpar und Umgebung vor den Nazis zu retten.

Von Obernbreit nach Pennsylvania und zurück.

Am 18. September 1839 landete Aaron Aronheimer in New York. Er hatte Obernbreit, wo er 1814 geboren war, verlassen, um seine Pläne in Amerika zu verwirklichen. Bald folgten sein Bruder Louis und seine Eltern. Von ihnen überlebte nur der 70jährige Vater die Seereise. Die Mutter starb an Bord des Auswandererschiffes. Louis gründete eine Art Großhandelsfirma, die Waren an Hausierer abgab, die diese in den abgelegenen Niederlassungen der Siedler vertrieben. Der Clou an Aronheimers Geschäftsidee war, dass er von den Hausierern 10% vom Warenwert der verkauften Produkte beanspruchte, die unverkauften aber gegen eine Gebühr von 5% zurück nahm. Sein Geschäft florierte und er lebte als angesehener Mitbürger in Philadelphia.

Aaron Aronheimer. Foto: Karen Franklin

Seine Ur-Ur-Ur-Enkelin, die US-Amerikanerin Karen Franklin, eine anerkannte Historikerin, kommt nach Obernbreit und hält einen Vortrag im Gymnasium Marktbreit. Thema: Die Bemühungen der Familie Lehmann, Verwandte aus Rimpar und Umgebung vor den Nazis zu retten.
Termin: Montag, 11. November 2013.
Ort: Gymnasium Marktbreit
Zeit: 19.00 Uhr

Der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. lädt die Bürgerinnen und Bürger von Obernbreit und Umgebung herzlich zu diesem Vortrag ein. Ms Franklin´s Rede wird auf Englisch gehalten und bei Bedarf abschnittsweise auf Deutsch zusammengefasst.
Der Eintritt ist frei.