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Kein selger Tod ist in der Welt, Als wer vom Feind erschlagen.
Aus: Des Knaben Wunderhorn

„Erziehung zum Krieg“ ist das Thema einer Lesung in der ehemaligen Synagoge Obernbreit. Manfred Hinkelmann, Ochsenfurt, liest aus Büchern für die Jugend zur Zeit vor dem 1. Weltkrieg.

Kein selger Tod ist in der Welt, Als wer vom Feind erschlagen.
Aus: Des Knaben Wunderhorn

„Erziehung zum Krieg“ ist das Thema einer Lesung in der ehemaligen Synagoge Obernbreit. Manfred Hinkelmann, Ochsenfurt, liest aus Büchern für die Jugend zur Zeit vor dem 1. Weltkrieg.

Mit Merksätzen aus dem Lateinunterricht, nach denen es süß und ehrenvoll sei, für das Vaterland zu sterben, mit „patriotischen“ Liedern, Gedichten und martialischen Sprüchen auf Postkarten wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Krieg verherrlicht und die Völker auf die „reinigende Kraft“ des Krieges eingeschworen.

Wie „unpolitische“ Kinder- und Jugendliteratur die jungen Leser auf den Krieg vorbereiteten zeigt eine Veranstaltung des Träger- und Fördervereins ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. mit einer Lesung aus Kinder- und Jugendbüchern vor 1914 in der ehemaligen Synagoge Obernbreit im Rahmen des Tages des offenen Denkmals vor dem Hintergrund einer Ausstellung von aufrüttelnden Kinderbildern aus Kriegs- und Krisengebieten.

Fotos: Uli Preuss

Programm

Freitag, 12. September

18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Kinderbilder aus Kriegs- und Krisengebieten“ durch den Autor und Kurator der Ausstellung Uli Preuss

Sonntag 14. September

10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Ausstellung, Synagoge und Mikwe geöffnet

19.00 Uhr „Erziehung zum Krieg“ - Lesung aus vor 1914 erschienener Kinder- und Jugendliteratur

Der Eintritt ist frei