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„Ich habe fotografiert, was ich gesehen habe" - Vorsätzliche Kritik am Staat sei nicht sein Antrieb gewesen, sagt der heute 63-Jährige Fotograf Harald Hauswald vom seinen Fotos.
Sie tragen Titel wie "Abschied", "Heiterkeit", "Rebellion" oder "Traurigkeit" und zeigen den Alltag und die Widersprüche eines Landes, das nur 40 Jahre existierte. Man sieht eine "Ausreise-Party in den Westen" unter Freunden, ein Punk-Pärchen im Park oder die gelangweilten Gesichter bei einer FDJ-Fahnen-Parade. Einen verfallenen Altbau fotografierte Hauswald Mitte der 1980er Jahre hinter dem Werbeschild eines Möbelhauses, vor den zerschlagenen Fenstern und der heruntergekommenen Fassade prangt der Schriftzug: "Wohnkultur". In diesen Bilddokumenten kündigt sich bereits der Untergang der DDR an - aus heutiger Perspektive, denn zu jener Zeit habe noch niemand an die Wende geglaubt.

Die Ausstellung in der ehemaligen Synagoge in Obernbreit ist geöffnet am

  • 6. Mai 2018 von 14.00 bis 17.00 Uhr (leider ist uns ein Fehler unterlaufen und es wurde teilweise die Öffnungszeit erst ab 15.00 Uhr veröffentlicht. Geöffnet ist aber ab 14.00 Uhr) und
  • 13. Mai 2018 von 15.00 bis 17.00 Uhr.

Hinweis: Am 06. Mai findet in der ehemaligen Synagoge um 15.00 Uhr auch eine Führung durch die Synagoge vom Architekten Herrn Christian Küster statt. Er wird fachkundig über die Synagoge und das Renovierungskonzept Auskunft geben.

Der Eintritt ist frei.

Plakat zur Ausstellung
Plakat zur Ausstellung "Voll der Osten". Bild: J. Scherer