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Turbulente Tage waren das Anfang November 1918 in Deutschland: die städtische Bevölkerung litt an Nahrungsmangel, das Militär war erschöpft durch die verlustreichen Materialschlachten und die politische Führung hatte keine Lösungen zu bieten. In den Schulbüchern lesen wir, dass am 9. November in Berlin „die Revolution ausbrach“.

In Bayern war man da schon weiter: Nach einer Großdemonstration am 7. November proklamierte der USPD-Politiker Kurt Eisner den „Freien Volksstaat Bayern“. Der König, Ludwig III, floh. Ein Arbeiter-und-Soldatenrat übernahm die Regierungsgeschäfte.

Der Krieg war beendet, die Monarchien gestürzt, die Turbulenzen dauerten.

 

Foto Kurt Eisners aus einem Schulbuch.
Foto Kurt Eisners aus einem Schulbuch.

Foto Kurt Eisners aus einem Schulbuch.

Die Fachschaft Geschichte am Gymnasium Marktbreit bereitet in der ehemaligen Synagoge Obernbreit eine Ausstellung vor unter dem Motto:"So geht's nicht weiter! Krise und Umbruch im Maindreieck 1918“. Mit historischen Zeitungsartikeln und Dokumenten wird versucht darzustellen, wie diese turbulenten Tage in Marktbreit und Umgebung erlebt wurden.

Ort der Ausstellung: Ehemalige Synagoge Obernbreit

An der Synagoge 1

97342 Obernbreit

Eröffnung: Sonntag, 11. November

Zeit 14.00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten sind vorgesehen

Der Eintritt ist frei