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Wie in den Vorjahren gestalteten diesen Tag der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen, der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. und dem AK Ge(h)wissen Iphofen.

2020 steht jüdische Musik im Mittelpunkt des Abends. Sepharische, jiddische und liturgische Lieder erinnern an schon fast verschwundene jüdische Tradition. Gegen das Vergessen dieses eigenständigen Liedguts engagieren sich unter anderen Natasa Zizakov und Nikola David. Beide Künstler treten an diesem Abend in der Alten Synagoge in Kitzingen auf.

Nikola David ist in Serbien geboren. Er war ein erfolgreicher Opernsänger; brach aber diese Karriere ab und studierte, um Chasan (Vorsänger im jüdischen Gottesdienst) zu werden.Als erster in Deutschland nach 1945 ausgebildeter Vorsänger wurde er 2013 in Erfurt ordiniert. Er ist Kantor in München und Stuttgart dazu Lehrbeauftragter an der Uni in Esslingen.

Am Flügel begleitet ihn die ebenfalls in Serbien geborene Organistin Natasta Zizakov. Sie studierte in Belgrad Orgel und in Hamburg Kirchenmusik. Sie lebt als Chorleiterin, Musikpädagogin und Organistin in der Schweiz.

Wir erinnern an diesem Abend nicht nur an die Shoa sondern auch daran, dass es jüdisches kulturelles Leben vor dem Holocaust gab und wollen Stellung beziehen gegen Antisemitismus und Hass.

 

Foto von Frau Zizakov

N. Zizakov. Foto: N. David

 

Foto von N. David

N. David. Foto: U. Wagner

 

Ort der Veranstaltung: Alte Synagoge Kitzingen

Zeit: 27. Januar 2020

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt 10 €