Aktuelles

Der ausgewählte Beitrag erscheint am Ende der Seite.

Das Ergebnis des Sanierungskonzepts der ehemaligen Synagoge wurde in einer eindrucksvollen Feier etwa 120 Gästen vorgestellt. Die drei Geistlichen,ein Rabbiner, ein kath. Priester und ein evang. Pfarrer begrüßten das Projekt, das Gebäude zu einem Ort des Erinnerns und der Begegnung umzugestalten.

Traditionsgemäß stellt das Gymnasium Marktbreit Arbeiten aus der Kunsterziehung in der ehemaligen Synagoge in Obernbreit aus. Trotzdem war es in diesem Jahr eine Premiere: Es war die erste Veranstaltung überhaupt nach der Sanierung, so dass die Besucher sich sowohl mit dem Sanierungskonzept des Gebäudes als auch mit den ausgestellten Bildern und Objekten auseinandersetzen konnten.

Die an die ursprüngliche Stelle verlegte Eingangstür in die ehemalige Synagoge Obernbreit veranschaulicht exemplarisch das Obernbreiter Sanierungskonzept: Altes konservieren soweit möglich und Neues hinzufügen, wo es für die neue Funktion nötig ist. Das originale Türblatt wird vor weiterem Verfall geschützt durch die moderne gläserne Schiebetüre.

Wieder stellt das Gymnasium Marktbreit seine Arbeiten aus dem Kunstunterricht in der ehemaligen Synagoge in Obernbreit aus. Klagen, die musischen Fächer kämen am Gymnasium zu kurz werden durch die Schülerinnen und Schüler mit ihren hier gezeigten Arbeiten widerlegt.

Die ehemalige Synagoge wird nach der Umbauzeit am 29.September eröffnet, d.h. sie wird wieder eröffnet als Ort des Erinnerns und der Begegnung. Die offizielle Feier beginnt um 11.00 Uhr. Am Nachmittag kann der neugestaltete Innenraum besichtigt werden. Auf Wunsch erläutern Mitglieder des Träger- und Fördervereins ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. das Sanierungskonzept.Ehemalige Synagoge Obernbreit