Aktuelles

Der ausgewählte Beitrag erscheint am Ende der Seite.

Gedenken und Erinnern
Weil daran erinnert werden sollte, dass wieder jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland leben, hatte der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. Dr. Schuster, den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, zu einem Vortrag eingeladen. Im vollbesetzten Bürgersaal des Rathauses Obernbreit stellte er eindrucksvoll und umfassend Aspekte jüdischen Lebens vor.

Gedenken und Erinnern
Weil daran erinnert werden sollte, dass wieder jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland leben, hatte der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. Dr. Schuster, den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, zu einem Vortrag eingeladen. Im vollbesetzten Bürgersaal des Rathauses Obernbreit stellte er eindrucksvoll und umfassend Aspekte jüdischen Lebens vor.
Den größten Teil seines knapp einstündigen Vortrages verwendete Dr. Schuster darauf darzustellen, wie Juden heute in Deutschland leben, ob als „Orthodoxe“ oder „Liberale“. Dabei gelang es ihm, beim Publikum manche falsche Vorstellung zu korrigieren.

Dr. Schuster

Dr. Schuster beim Vortrag. Foto: Scherer

Orthodoxe seien eben nicht fundamentalistische Extremisten, sondern, die, welche die über 600 Religionsvorschriften unter den Bedingungen eines pluralistischen Staates einzuhalten versuchen.
Durch seine unverkrampfte, sachliche Art gelang es ihm , die Unterschiede jüdischer und christlicher theologischer Aussagen etwa über die Rolle des Rabbis, das Jenseits oder Sünde und Vergebung, zu verdeutlichen.

Vollbesetzter Rathaussaal. Foto: Scherer


Dass er sich nach dem Vortrag noch viel Zeit nahm für Gespräche im Plenum und mit einzelnen rundete das Bild eines gelungenen Abends ab, an dem der „in Israel geborene deutsche Jude“ wieder viel dazu beigetragen hat, dass jüdische und nichtjüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger sich besser verstehen.
Der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. hofft, mit solchen Veranstaltungen offenen und latenten Antisemitismus einzudämmen.